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Alexander Otto-Stiftung

Die Alexander Otto Sportstiftung wurde 2006 gegründet und trägt als Stiftung die Nummer 999 in Hamburg. Unternehmer und Stifter Alexander Otto verband mit ihrer Gründung das Ziel, den Sport in Hamburg auf breiter Basis nachhaltig zu fördern. Das schließt den Breitensport in Vereinen und Schulen genauso wie den Leistungssport ein.

 

Die Stiftung ist Bauherr der Volksbank Arena, aus deren Vermietungseinnahmen sie den Hamburger Sport fördert. Alexander Otto stellte neun Mio. der insgesamt rund zwölf Mio. Euro teuren Arena für Planung und Bau zur Verfügung. Drei Mio. Euro kamen von der Stadt Hamburg.

Alexander Otto: „Ein besonderer Schwerpunkt der Stiftungsarbeit liegt in der Jugendförderung. Vereinssport ist nicht nur für die körperliche Gesunderhaltung der Jugendlichen wichtig, sondern auch für ihre Sozialisation, indem sie früh lernen, sich in ein Team zu integrieren und für sich und Mitmenschen Verantwortung zu übernehmen.“

Die Stiftung hat bereits verschiedene Sportprojekte gefördert und initiiert. Dabei ist ihr stets wichtig, dass möglichst viele Sportlerinnen und Sportler - insbesondere auch sozial schwächer gestellte - durch die jeweilige Maßnahme nachhaltig profitieren. Gemeinsam mit dem HSV und dem Hamburg Freezers e.V. hat die Stiftung die Aktion „Kids auf die Kufen“ auf den Weg gebracht. Die Aktion bietet Kindern im frühen Alter die Möglichkeit, erste Eindrücke auf dem Eis zu sammeln und unter Anleitung Eislaufen zu lernen. Darüber hinaus werden fortgeschrittene Eishockeytalente durch erfahrene Trainer gezielt gefördert. Dies erfolgt z. B. durch Trainingscamps während der Sommerferien, bei denen die Jugendlichen u.a. Fitness- und Techniktraining sowie eine Ernährungsberatung erfahren. Mit „Kids in die Clubs“ wurde die Aktion der Hamburger Sportjugend unterstützt, wodurch für rund 800 Jugendliche aus einkommensschwachen Familien für ein Jahr der Vereinsbeitrag übernommen wurde. Im sozial schwächeren Stadtteil Billstedt finanzierte die Stiftung die Sanierung einer vereinseigenen Flutlichtanlage und auch im Bereich des Fecht- und Segelsports wurden bereits Projekte gefördert.

 

In der „Alexander Otto Sportstiftung“ sind neben Stifter mit Sportsenator Michael Neumann, Sportstaatsrat Rolf Reincke, HSB-Präsident Günter Ploß, HSV-Vorstand Bernd Hoffmann, Freezers-Präsident Dr. Andreas Mattner, HSV Handball-Präsident Martin Schwalb, Holsten-Vorstand Wolfgang Burgard, Volksbank-Vorstandssprecher Dr. Reiner Brüggestrat, Philips-Sprecher der Geschäftsführung Andreas Wente, TK-Vorstand Prof. Dr. Norbert Klusen, Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Mitglied der Geschäftsführung Carlsberg Deutschland GmbH Wolfgang Burgard und Wimbledonsieger Michael Stich Sportexperten und Wirtschaftskapitäne vertreten und bündeln ihre Fachkenntnis für die Sportstadt Hamburg.